Glan-Rinder: Arterhaltung und hochwertiges Fleisch

Das Glan-Rind ist eine alte deutsche Rinderrasse. Ursprünglich als Dreinutzungsrind für die harte Feldarbeit und zur Milch- und Fleischerzeugung gehalten, ist sein Bestand der kräftigen Tiere in den 80er Jahren auf nur noch 25 Tiere geschrumpft.

 

Aktuell werden wieder um die 1.500 Tiere auf ungefähr 100 Betrieben gehalten. Heute wird die Rasse wegen ihrer hervorragenden Fleischqualität rund um den Fluss Glan in der Pfalz, in Hunsrück, Eifel und im südlichen Rheinland gezüchtet.

 

Im Jahr 2007 wurde die Rasse in die "Arche des Geschmacks" des Vereins Slow Food Deutschland e.V. aufgenommen.

Unsere Glan-Rind Herdbuchzucht

Seit dem Jahr 2008 züchten wir Glan-Rinder. Mittlerweile ist unser Bestand auf circa 45 Tiere angewachsen. Wir haben ungefähr 12 Mutterkühe mit Nachwuchs, einige Bullen zur Zucht und weitere Jungtiere (Färsen und junge Bullen) zur Aufzucht und Mast. Zusätzlich kaufen wir einige junge Glan-Bullen ("Absetzer") im Alter von circa acht Monaten von einem Berufskollegen hinzu und mästen sie bei uns bis zur Schlachtreife.

 

Alle unsere Tiere werden im Fleischrinderherdbuch Bonn geführt. Weiterhin sind wir aktiv im Glanrindzuchtverband.

 

Alle Tiere können sich im Sommer und im Winter frei bewegen. Die Rinderställe bieten reichlich Platz, einen Auslauf im Freien und sind mit Stroh eingestreut.

 

So lange es das Wetter zulässt, sind die Mutterkühe mit ihren Kälbern und die Färsen (1-2 jährige weibliche Rinder) auf der Weide. Die jungen Bullen ("Fresser") müssen leider nach dem ersten Jahr im Stall bleiben. Ein Auslauf auf der Weide wäre zu gefährlich, da die jungen Bullen recht wild sein können und gerne über den Zaun zu den Rindern vom Nachbarn springen.

 

Hier sind einige unserer Tiere (mit der Maus übers Bild fahren für weitere Infos) :

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© Glan-Rind Kempen